Wie vereinbare ich einen Termin?
Sie können Termine per E-Mail oder auch telefonisch vereinbaren. Bitte schildern Sie zur Kontaktaufnahme ihr Anliegen.
Wie lange muss ich auf einen ersten Termin warten?
Aktuell ist die Wartezeit sehr gering (Praxisgründung). Erste Termine vergebe ich aktuell ab November 2025 mit der offiziellen Eröffnung meiner Praxis. Bitte kontaktieren Sie mich direkt, um einen ersten Termin abzustimmen.
Benötige ich eine Überweisung für die Psychotherapie?
Nein, Sie können direkt und ohne Überweisung einen Termin bei mir vereinbaren. In Deutschland ist dies durch das sogenannte Erstzugangsrecht möglich.
Sind meine Daten und Gespräche vertraulich?
In der Psychotherapie sind alle Gespräche vertraulich, da Psychotherapeuten der Schweigepflicht unterliegen. Nichts, was in den Sitzungen besprochen wird, wird ohne Ihre Zustimmung an Dritte weitergegeben – weder an Arbeitgeber, Familie noch Behörden. Ausnahmen gibt es nur in Ausnahmefällen, z. B. bei akuter Gefahr für Sie oder andere. Diese Vertraulichkeit gewährleistet einen sicheren Raum, in dem Sie offen über Ihre Probleme sprechen können.
Die gesetzliche Schweigepflicht beginnt bereits mit Ihrer Kontaktaufnahme, egal über welches Medium. Bei Kostenerstattung durch Versicherungen erfahren diese lediglich Diagnose und Sitzungsanzahl, nicht aber Gesprächsinhalte. Sind Sie Selbstzahler, werden keine Informationen an die Versicherung weitergeleitet.
Wie häufig und wie lange finden Therapiesitzungen statt?
In der Regel finden Therapiesitzungen einmal pro Woche statt. Die Sitzungsdauer beträgt je 50 Minuten. Die Gesamtdauer der Psychotherapie hängt von der individuellen Problematik und der Art der Erkrankung ab. In der Verhaltenstherapie umfasst eine Kurzzeittherapie nach der Probatorik bis zu 24 Sitzungen, eine Langzeittherapie kann 60 Sitzungen, mit Verlängerung 80 Sitzungen dauern.
Da einige Prozesse mehr Zeit benötigen, wird der Verlauf der Therapie regelmäßig überprüft. Gemeinsam besprechen wir die Therapieplanung und die voraussichtliche Dauer.
Was kostet eine Therapiesitzung?
Das Honorar basiert auf der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP/ §2 GOÄ). Das Erstgespräch (50 Minuten) kostet nach GOP derzeit 134,06 Euro. Vor jeder Behandlung reiche ich Ihnen eine Übersicht und bespreche die Kosten mit Ihnen. Privatversicherte sollten die Übernahme mit ihrer Versicherung klären, da Tarife unterschiedlich Kosten und Therapieformen abdecken.
Wie ist der typische Ablauf einer Psychotherapie?
Die Psychotherapie startet mit einem Erstgespräch, in dem Sie Ihre Probleme schildern. In den probatorischen Sitzungen prüfen wir die passende Therapieform und erstellen einen Behandlungsplan. Anschließend beginnt die Therapiephase mit regelmäßigen Sitzungen, in denen wir gemeinsam Ihre Ziele angehen. Zum Abschluss bewerten wir den Therapieerfolg und entscheiden über die Beendigung oder Nachsorge.
Was ist der Unterschied zwischen Psychiater, Psychologe und Psychotherapeut?
Psychiater sind Ärzte, die sich auf die Behandlung psychischer Erkrankungen spezialisiert haben (Facharzt für Psychiatrie). Sie können Medikamente verschreiben und führen unterstützende Beratungsgespräche durch.
Psychologen haben Psychologie studiert, jedoch ist für die Ausübung der Psychotherapie eine zusätzliche Weiterbildung zum psychologischen Psychotherapeuten notwendig.
Sowohl Psychologen als auch Ärzte können nach ihrem Studium eine Weiterbildung zum Psychotherapeuten absolvieren (Psychologischer oder Ärztlicher Psychotherapeut). Der Titel „Psychotherapeut“ ist gesetzlich geschützt und setzt eine mehrjährige Weiterbildung sowie die Approbation voraus, die die staatliche Zulassung zur Heilkunde bestätigt.
Wie kann mir Reden bei meinen Problemen helfen?
Das Besprechen von Problemen oder Gefühlen in einer professionellen Beziehung kann bereits sehr hilfreich sein. Psychotherapie geht jedoch darüber hinaus: Es werden Lösungsmöglichkeiten, neue Perspektiven und Handlungsspielräume erarbeitet. Dabei ist es wichtig, dass Sie aktiv mitarbeiten und auch neue Verhaltensweisen ausprobieren. Je nach Verfahren und theoretischer Grundlage variiert die konkrete Vorgehensweise in der Behandlung.
Und wenn die Therapie nicht hilft?
Wenn die Therapie nicht den gewünschten Erfolg bringt, sprechen Sie dies bitte offen an. Gemeinsam prüfen wir, ob Ziele oder Therapiemethoden angepasst werden können. Manchmal kann ein Wechsel der Therapieform oder des Behandlers hilfreich sein. Auch ergänzende Maßnahmen wie Medikamente oder andere Ansätze können in Betracht gezogen werden. Die Therapie kann nach Absprache jederzeit beendet werden.
Wann sollte ich eine stationäre Behandlung in Betracht ziehen?
Stationäre Behandlungen bieten den Vorteil, bei akuten Belastungen aus der stressigen Situation herauszukommen – sowohl zeitlich als auch räumlich. Dies kann besonders bei schwierigen zwischenmenschlichen oder seelischen Problemen hilfreich sein. Ein weiterer Grund für eine stationäre Behandlung sind Suizidgedanken oder der Wunsch, anderen zu schaden. Ob eine stationäre Behandlung notwendig ist und welche Klinik am besten geeignet ist, sollte im Einzelfall besprochen werden.